Religionen:Sexualität und Frauen"Versetze einen Menschen in Angst, wenn du ihn beherrschen willst." Es gibt zwei Dinge, vor denen die meisten Menschen Angst haben. Das eine ist der Tod, deshalb haben sich die Religionen um den Tod gekümmert. Himmel und Hölle wurden erfunden, erst Gier und Gewinn, dann Strafe und Belohnung. Aber der Tod ist erst in der Zukunft, und für einen jungen Menschen ganz weit weg. Also haben sie sich auch noch um das gekümmert, was immer da ist: die Sexualität. Sex ist das Problem der Gegenwart, rund um die Uhr! Alle Religionen sind gegen den Sex, weil sie dahinter kamen, dass Sex die für den Menschen erfreulichste Sache ist. Also vergifteten sie seine Freude. Sie haben den Menschen Angst vor der Sexualität gemacht, dass sie hässlich sei und in die Hölle führt. Sex wurde zur Sünde deklariert. Ein großes Problem entsteht aber, denn wenn etwas unterdrückt wird, ist es noch lange nicht weg, das Unterbewusstsein verstärkt das Unterdrückte noch um ein Vielfaches. Sex ist unsere Bioenergie, sie ist nicht wegzu- radieren! Die Unterdrückung der Sexualität führt dazu, dass die Menschen krank werden, weil es wider die Natur ist. Sie sucht sich andere Ausgänge, der Mensch wird ehrgeizig und gewaltsam, er strebt nach Macht und Geld. Ein junger Mensch, der in der Blüte seines Lebens steht, hat Sexualenergie im Überfluss. Ein zölibatärer Priester, ein junger Mönch oder eine Nonne im Kloster - die müssen doch verrückt werden vor Verlangen! Die können doch kaum noch klar denken vor lauter Sex, Sex, Sex... man mußte sie zwangsläufig hinter hohen Klostermauern gefangen halten, damit es kein Kontakt zur realen Welt gab. Kein Wunder, daß Pädophilie und Mißbrauch schon immer heikle Themen innerhalb der Kirche waren, die bekannt gewordenen Fälle sind erst der Anfang einer Lawine, die in absehbarer Zeit losbrechen wird. Die Religionen haben den Menschen gespalten, und diese Spaltung hat ein Schlachtfeld hinterlassen: Körper und Geist wurden auseinandergerissen. Aus einem ganzheit- lichen Wesen wurde ein schizophrenes Teilwesen, bei dem der Korpus als zwar notwendiges, aber verwerfliches Übel angesehen wird. Dieser Körper wurde dann noch mal unterteilt: oben und unten, hui und pfui. Deshalb schleppen viele Menschen - gerade die "religiösen Gutmenschen" - ihren Körper wie einen Sarg mit sich herum. Fleischeslust ist die schlimmste aller Vergehen und Sünden. Das "Spirituelle" soll das Mass aller Dinge sein, alles körperliche gilt es zu unterdrücken. Die Religionen haben den Menschen seines Köpers, seines Tempels beraubt um ihre eigenen wie profane Makler zu verkaufen. Weil alle heiligen Schriften von Männern verfasst wurden, ist die Frau der Weg zur Hölle. Die Weiblichkeit wurde zum Inbegriff der Verführung und Verdammnis. Diese Energie musste kontrolliert und unterdrückt werden, die Hälfte der Menschheit war deshalb auf einen Schlag "schlecht". Dem Mann wurde die Absolution erteilt, der arme Wicht kann ja nix dafür, dass das Weib ständig lockt. Als Entschädigung gab´s dann die Viel-Weiber-Ehe und als Zugabe noch die Frau als Eigentum. Clever, gell? Frauen mussten weltweit am meisten unter den Religionen leiden, sie schleppen häufig das Leid von ganzen Frauen- generationen in den Genen verwurzelt mit sich herum. Es gibt mittlerweile immer mehr Geister, die davon überzeugt sind, dass alle Frauen über das "Yoniversum" - also über ihre eigene Yoni - mit allen anderen Frauen verbunden sind. Wenn dies stimmt, würde das so manches ungeklärte psychische und sexuelle Problem erklären.
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