Sexualität und sexuelle Energie – zwischen Lust, Bewusstsein und Spiritualität
Sexualität ist weit mehr als die profane Befriedigung eines körperlichen Bedürfnisses. Sie kann uns tief berühren, uns mit unserem Körper und unserer Lust konfrontieren und Erfahrungen ermöglichen, die weit über den eigentlichen Liebesakt hinausgehen. Gerade deshalb spielt Sexualität im Tantra eine besondere Rolle.
Sexualität wird vor allem mit Lust und Orgasmus verbunden. Dies sind einzelne Teilbereiche davon – aber Sexualität ist wesentlich facettenreicher. Sie kann uns für einen Moment vollständig in den gegenwärtigen Augenblick bringen – in Ekstase oder in einen Zustand von No-Mind: Gedankenleere, ein Zustand in tiefer Meditation.
Was geschieht mit der eigenen Wahrnehmung, wenn wir langsamer und bewusster werden? Können wir Erregung erleben, ohne sofort etwas mit ihr tun oder ein Ziel erreichen zu müssen? Eine solche Haltung verändert nicht zwangsläufig die Sexualität selbst – aber sie kann verändern, wie wir sie erleben.
Tantra setzt genau hier an. Es lädt dazu ein, Körperlichkeit, Sinnlichkeit und Bewusstsein nicht voneinander zu trennen, sondern als miteinander verbundene Aspekte menschlicher Erfahrung zu betrachten.
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Liebe, Verliebtsein, Begehren und Partnerschaft
Wie hängen sie zusammen? Über Nähe, Freiheit, Selbstachtung und einen bewussten Umgang mit Liebe.
Vielleicht geht es bei der Liebe letztlich weniger darum, eine perfekte Definition zu finden. Vielleicht geht es darum, immer bewusster wahrzunehmen, was in uns geschieht – wenn wir uns verlieben, wenn wir begehren, wenn wir Nähe suchen, wenn wir Angst vor Verlust haben oder wenn wir uns einem anderen Menschen wirklich öffnen.
Liebe, Verliebtsein, Sexualität und Partnerschaft sind keine getrennten Bereiche unseres Lebens. Sie berühren sich, überschneiden sich und verändern sich immer wieder.
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Das YoniVersum –
Weiblicher Kollektivschmerz & alte Frauenkraft
Das YoniVersum verbindet die Geschichte weiblicher Unterdrückung mit einer spirituellen Sicht auf Kollektivschmerz, Frauenwissen, Yoni und weibliche Kraft.
Alte tantrische und taoistische Vorstellungen gehen von einer tiefen Verbundenheit der Frauen aus. Die Yoni steht dabei nicht nur für die weiblichen Genitalien, sondern für den gesamten weiblichen Schoßraum und die schöpferische Kraft des Weiblichen.
YoniVersum bedeutet:
Frauen sind nicht nur einzelne, voneinander getrennte Wesen - sie sind Teil eines größeren, weiblichen Feldes.
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